FrequenzImpro – Folge 12: Die Oper

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Richard Wagner
Quelle: wikimedia.org

Oft wird eine Oper in einer Improshow als kulturelles Highlight angekündigt. Große Kunst folgt auf dem Fuß nach Zettelspiel oder Genre Replay. Ob es wirklich große Kunst wird, kann mit der richtigen Herangehensweise gelingen. Doch was macht eine Impro-Oper aus, wie unterscheiden sich Rezitativ von Arie oder Barock-Oper von Jazz-Oper? Und warum haben wir uns doch dagegen entschieden, das Intro zu dieser Folge zu singen?

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Links:

Wikipedia – “Oper”
Wikipedia – “Rezitativ”
Wikipedia “Arie”
Wikipedia – “Operette”
Wikipedia – “Bedeutende Opernkomponisten”
Wikipedia – “Singspiel”

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4 Gedanken zu „FrequenzImpro – Folge 12: Die Oper

  1. Dan Richter

    Schöner Talk.
    Noch ein paar Anmerkungen.
    1) Wenn es gut gemacht ist, erkennt das Publikum durchaus Unterschiede zwischen Opern-Stilen. Vielleicht sollte man noch die “klassische Oper” erwähnen, also ungefähr Mozart bis Verdi. “Modern” geht im Grunde erst nach Wagner los (eventuell auch mit ihm), jedenfalls gehört hier das Atonale auch dazu. Auch die Textgestaltung sollte man sich hier als Improvisierer mal genauer anschauen.
    2) Nicht erst bei Wagner wird getanzt. Der Unterschied zum Tanz im Musical, ist, dass wir nicht diesen affekthaften Tanz haben, sondern eher sowas wie das Schweben der Rheintöchter im “Rheingold” usw.
    Was man allerdings in Improtheatern seltsamerweise noch häufiger sieht, ist so eine Art ballettmäßiges Gehopse in der Oper. Und das passt hier nun überhaupt nicht hin.

    Wie immer bei Genres ist das Ergebnis eine Frage der Vorarbeit. Wenn ich mich als Musiker und Sänger mit dem Genre intensiv befasse, kann ich angemessen differenzieren, sowohl innerhalb des Genres( hier Oper z.B. Arie/Rezitativ) als auch zwischen den verschiedenen Sub-Genres und Stilen.

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  2. macro

    Operette ist nur nur gesanglich leichter, auch sind hier Textpassagen möglich, die gesprochen sind, der Rezitativ wird weniger eingesetzt. Hab ich beim Impro noch nicht gesehen, eignet sich aber eigentlich sehr. Und ich schließe mich an, sehr spannender Talk.

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  3. frequenz9

    Hey Marco,

    Ich hatte schon öfter das Vergnügen mit Operette. Die Musik ist gefälliger und einfacher, wie die Texte. Alles ist etwas an einen Heimatfilm angelegt. Und der Walzer kommt inflationär vor. So meine Erfahrung. Wichtig ist auch hier, wie bei allein Genres, die innere Haltung dabei.

    Liebe Grüße,

    Stephan

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  4. Pingback: Deutschsprachige Improtheater-Podcasts

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